Mal wieder die Lahn befahren nach 14 Jahren, und diesmal nicht als Organisatorin, sondern ganz gechillt als Teilnehmerin. Alfred hatte das Heft in der Hand und als Standquartier Diez ausgesucht, wo die meisten in der als Jugendherberge dienenden hochmittelalterlichen Burg Grafenschloss in hübschen Kemenaten über der Stadt thronten.
Ursprünglich zu zwölft verließen uns Franziskus wegen beruflicher Verpflichtungen und gleich am zweiten Tag Uschi und Wolfgang wegen Krankheit, sodass wir von da an zu neunt waren. Immerhin konnten Letztere noch am Abendessen im „Neuen Mühlchen“ am Ufer der Lahn teilnehmen.
Netterweise hatten die Herren, Alfred, Andreas und Hans-Gerd – auch mit Georgs freundlicher Unterstützung – Pantaleon und Severin bereits montags verladen und zum Campingplatz Gräveneck gebracht, sodass unsere Aufgabe am Mittwoch lediglich war, uns einzurichten, ausgehfein zu machen – leider lag in meiner Kemenate kein Burgfräuleingewand 🙁 – und zum Restaurant zu spazieren.
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